Quadratische Perserteppiche

Jede Region im Iran knüpft auf ihre eigene Art. Hier finden Sie ausschließlich Perserteppiche in quadratischem Format, von Täbriz im Nordwesten bis Moud im Osten, alle handgeknüpft.

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Was einen Perserteppich ausmacht

Als Perserteppich gilt ein Teppich, der im Iran von Hand geknüpft wurde. Sein Name verrät meist die Stadt oder Region, aus der er stammt, und damit viel über Muster, Farben und Knüpfweise. Ein Täbriz unterscheidet sich von einem Bidjar so deutlich wie zwei Dialekte einer Sprache. Hier finden Sie ausschließlich quadratische Perserteppiche. Alle Formate zeigt die Kategorie Perserteppiche, Kelims und andere Herkünfte die Seite quadratische Orientteppiche.

Täbriz und Ardebil im Nordwesten

Täbriz gehört zu den traditionsreichsten Knüpfzentren Irans. Täbriz-Teppiche zeigen oft ein Medaillon mit Blüten und Ranken; ihre Feinheit wird in Raj angegeben, in dieser Auswahl vor allem 40 und 50 Raj. Aus Ardebil, nicht weit vom Kaspischen Meer, kommen Teppiche mit eher geometrischer Zeichnung.

Bidjar und Hamadan im Westen

Bidjar-Teppiche stammen aus dem iranischen Kurdistan. Sie sind sehr dicht und fest geknüpft, liegen schwer auf dem Boden und gelten als besonders strapazierfähig. Neben klassischen Bidjar finden Sie Varianten aus Takab, Bukan und Zanjan. Hamadan-Teppiche aus der gleichnamigen Provinz sind Dorfteppiche mit kräftigen, oft geometrischen Mustern.

Nain, Ghom und Moud im Landesinneren und im Osten

Aus Nain in der Provinz Isfahan kommen sehr feine Teppiche mit hellem Grund, viel Blau und eingeknüpfter Seide; ihre Qualität wird mit 6La, 9La oder 12La bezeichnet. Nain-Teppiche bilden neben Täbriz und Bidjar eine der größten Gruppen. Ghom ist für Seidenteppiche mit hoher Knotendichte bekannt; unter den Ghom-Teppichen finden Sie auch quadratische Seiden-Ghom. In Chorasan im Osten entstehen Moud-, Maschad- und Kaschmar-Teppiche, oft mit Medaillon.

Fars und Kerman im Süden

Abadeh- und Kaschkuli-Teppiche aus der Provinz Fars stehen in der Tradition der Ghashghai-Nomaden und zeigen häufig geometrische Muster. Aus der Provinz Kerman ergänzen Rafsanjan-Teppiche die Auswahl.

Häufige Fragen zu quadratischen Perserteppichen

Stammen alle Teppiche auf dieser Seite aus Persien?

Ja. Jeder quadratische Teppich in dieser Auswahl wurde im Iran von Hand geknüpft. Der Flor besteht aus Schurwolle oder Korkwolle, bei einem Teil ist Seide eingearbeitet.

Welche Seitenlängen sind üblich?

Die meisten Stücke messen um 200 x 200 cm, gefolgt von 250 x 250 cm. Daneben gibt es kleinere um 100 und 150 cm sowie große mit 300 cm Seitenlänge und mehr.

Woran erkenne ich die Herkunft eines Perserteppichs?

Den Typ, etwa Täbriz 50 Raj oder Nain 9La, finden Sie im Namen jedes Teppichs. Für das geübte Auge verraten auch Muster, Farbpalette, Knotendichte und Rückseite die Region.

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