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Handgewebte Orientteppiche sind flach, leicht und meist von beiden Seiten nutzbar. Hier finden Sie Kelims aus Persien und Afghanistan, neue ebenso wie semi-antike Stücke.
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Auf dem Webstuhl sind die Kettfäden der Länge nach gespannt. Farbige Schussfäden werden quer hindurchgeführt, Reihe um Reihe, und mit einem Kamm fest angeschlagen. Das Muster entsteht direkt im Gewebe, jeder Farbwechsel ist ein eigener Fadenlauf. So wird der Teppich flach und dicht, mit einer Oberfläche, die auf beiden Seiten fast gleich aussieht. Diese Seite zeigt nur handgewebte Stücke im orientalischen Stil; die gesamte Auswahl finden Sie unter Orientteppiche.
Fast alle handgewebten Orientteppiche in unserem Sortiment sind Kelims. Die größte Gruppe bilden Kelims aus Fars im Süden Irans, gewebt in der Tradition der Nomaden, mit kräftigen Farben und geometrischen Motiven. Hinzu kommen Kelims aus Afghanistan und einige aus Pakistan. Kelims aus Senneh, dem kurdischen Sanandaj, sind besonders fein gewebt und kleinteilig gemustert. Einzelne Stücke enthalten Seide.
Neben neuen Kelims gibt es einen beachtlichen Teil semi-antiker Stücke, die etwa 50 bis 75 Jahre alt sind. Sie zeigen Muster und Farbgebungen, wie sie vor Jahrzehnten gewebt wurden. Alter und Zustand sind bei jedem Teppich angegeben.
Ein Kelim trägt kaum auf und passt auch dort, wo eine Tür über den Boden schwingt. Er lässt sich mühelos aufnehmen und zusammenrollen, etwa für den Umzug oder den Wechsel der Jahreszeit. Fast alle handgewebten Stücke sind beidseitig nutzbar: Wenden Sie den Teppich von Zeit zu Zeit, nutzt er sich gleichmäßig ab. Auf glattem Boden hält ihn eine rutschhemmende Unterlage an seinem Platz.
Am häufigsten sind Kelims um 150 x 200 cm und 120 x 180 cm. Auffallend viele sind quadratisch, meist um 100 x 100 cm; sie erscheinen auch unter den quadratischen Orientteppichen. Für Flure gibt es Läufer bis über vier Meter Länge, für Wohnräume Formate bis 300 x 400 cm.
Nein. Viele verbinden den Begriff Kelim mit einem Flachgewebe, doch in unserem Sortiment gibt es Kelims auch geknüpft. Auf dieser Seite sehen Sie ausschließlich die handgewebten; alle Varianten zeigt die Seite Kelim-Teppiche.
Beim Knüpfen entsteht aus vielen einzeln gebundenen Garnstücken ein Flor. Ein handgewebter Teppich hat in der Regel keinen Flor; er ist dünner, leichter und meist wendbar.
Saugen Sie ihn auf beiden Seiten ohne rotierende Bürste und tupfen Sie Flecken mit klarem Wasser ab. Für eine gründliche Wäsche ist unsere Teppichreinigung der richtige Ansprechpartner.
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